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Was bedeutet klinisches Konfliktmanagement?
Betrachtet man die Funktion und das Ziel von Konfliktmanagement handelt es sich im Bezugsrahmen Klinik um einen funktionalen Teilbereich des General Managements auf der gleichen Ebene wie Qualitäts- und Risikomanagement. Klinisches Konfliktmanagement hat die Funktion, die Ursachen für Konflikte in der Klinik zu beseitigen und die negativen Auswirkungen interpersoneller Konflikte in der Klinik zu minimieren.

Funktion und Ziel von Konfliktmanagement und anderen funktionalen Teilbereichen des General Managements in Kliniken.

Das gemeinsame direkte Ziel von klinischem Konflikt-, Qualitäts- und Risikomanagement besteht darin, einen störungs- bzw. fehlerfreien Klinikbetrieb zu gewährleisten. Im Rahmen ihrer spezifischen Funktion allerdings konzentrieren sich das klinische Konflikt-, Qualitäts- und Risikomanagement auf jeweils unterschiedliche Störungs- bzw. Fehlerursachen.  Während sich Qualitäts- und Risikomanagement vor allem mit strukturellen und technischen Störungsquellen beschäftigen, befasst sich klinisches Konfliktmanagement insbesondere mit solchen Störungen und Fehlern, die auf Konflikten beruhen.
Das gemeinsame indirekte Ziel von Konflikt-, Qualitäts- und Risikomanagement ist, einen Beitrag zur Verwirklichung des Organisationszwecks zu leisten. Der Zweck einer Organisation besteht immer im Nutzen für den Kunden. In einer Klinik liegt der Nutzen für den Kunden (Patienten) konkret darin, dass dessen Krankheiten, Leiden oder körperliche Schäden geheilt oder gelindert werden. Dieser Zweck kann nicht verwirklicht werden, wenn der Klinikbetrieb gestört ist bzw. dadurch die Fehlerwahrscheinlichkeit zunimmt.
 

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